„Der Teckel ist als flinker Jagdhund zu züchten!“ Was diese Forderung der DTK-Satzung eigentlich bedeutet, das konnten die Teckelfreunde der Gruppe Schwerin erleben. Sie staunten nicht schlecht, was ihre Vierbeiner auch ohne jagdliche Übung alles können, weil es einfach in den Genen liegt. Die neu zu der Gruppe Schwerin gekommenen Jägerinnen und deren Freunde hatten am 2. August im schönen Revier Friedrichswalde von Herrn von Wedekind beim Bronzenen Hirsch mal einen ganz anderen Teckeltag gestaltet. Teckeltag der Gruppe Schwerin Los ging es mit kurzen Schleppen – zur Auswahl standen Sau, Reh, Fuchs oder Hase. Was ist eine Fährte - worum geht es da? Spannend auch für die kleinen Hundeführerinnen. Martina Bülow erklärte genau, worauf es ankommt. Es war schon erstaunlich, wie gut sich manch ungeübter „Stadtteckel“ zeigte. Nach den Schleppen folgten auch getropfte Fährten…. … und die ganz Talentierten arbeiteten zum Abschluß sogar eine mit dem Fährtenschuh getretene Fährte. Auf einer kleinen Wanderung zum Bronzenen Hirsch erklärten unsere Brauchbarkeits-Trainingsgefährten Marita und Udo den Teilnehmern vieles über Wald, Wild und Jagd – und was unsere Hunde dabei leisten. Es kam keine Langeweile auf, denn auf alle Zwei- und Vierbeiner wartete noch ein lustiger Waldparcours mit Geschicklichkeits- und Gehorsamsübungen. "So ist es brav" - böse Fallen in Form von leckeren Futterschüsseln und Fleischknochen machten es den Leckermäulern dabei extra schwer. Was sie über Jagen alles erfahren hatten, durften die Hundeführer abschließend in einer lustigen „schriftlichen Prüfung“, einem kleinen Quiz unter Beweis stellen. Wer nach Fährtenarbeit und Waldparcours auch noch Ausdrücke aus der Jägersprache kannte, bekam zur Erinnerung ein „Waldzertifikat“ – und die Besten obendrein eine große Portion Hundefleisch zur Belohnung. Unser besonderer Dank geht an das Vorbereitungsteam um Martina Bülow und Christine Falk und Herrn von Wedekind dafür, dass wir sein Revier nutzen durften! Verena Riemer